Digitalisierung der Branche

Businessman Social Network Media Tablet Working ConceptVieles ist umkehrbar, aber eines sicher nicht:
Die fortschreitende Digitalisierung. Und zwar in zunehmenden Tempo. Das gilt vor allem für die Finanzdienstleistungsbranche.

„Diese stinkenden, lauten Kisten werden sich nie durchsetzen!“ „Zudem hat niemand das Technikverständnis, um mit so einer Kiste umzugehen …“ So ähnlich klang es wohl damals von den Pferdekutschenbetreibern, als die ersten Autos vorgestellt wurden.

Aussagen, die sich auch auf die heutige Zeit der Finanzdienstleistung übertragen lassen. Der digitale Vermittler und Versicherer als Gefahr für diejenigen Vermittler, die sich den digitalen Entwicklungen verschließen? Wenn die Kunden die digitalen Angebote nicht nutzen würden, dann bräuchten sich die Vermittler davor nicht fürchten. Wenn doch, dann ist Furcht (Kaninchen vor der Schlange) ein schlechter Ratgeber. Die Buchbranche hat diesen Trend schon hinter sich. Das Buch ist deswegen nicht tot, aber viele Buchhändler sind es, weil sie nicht glauben wollten, dass Verbraucher Bücher digital kaufen.

Vor zehn Jahren bei der Gründung und Eintragung des VSAV e. V. gab es in Deutschland etwa 470.000 Vermittler. Seitdem hat sich die Zahl halbiert, auf ziemlich genau 237.000 Vermittler. Wie werden die Zahlen der Vermittler in fünf oder in zehn Jahren aussehen? Hält der Trend so an, dann gibt es voraussichtlich noch 100.000 bis 120.000 Vermittler oder altersbedingt sogar noch weniger.
Der Beratungs- und Eindeckungsbedarf indes bleibt der gleiche. Damit die noch verbleibenden Vermittler dem gerecht werden können, müssen sie digitale Prozesse zur Hilfe, zur Verschlankung, zur Effizienz und für eine verbesserte Wirtschaftlichkeit einsetzen.

Die Aussage von Stefan Riedel, Leiter Versicherungen bei IBM Deutschland, schreibt im neuen Dossier Digitalisierung der Versicherungswirtschaft zur Digitalisierung:

„Der ein oder andere Versicherungsmanager mag hoffen, diese Welle geht auch vorbei. Aber das wird nicht passieren.“

Der Ruf nach den Verbänden, die Hilfestellung in der schnellen und oft undurchsichtigen digitalisierten Welt liefern sollen, wird lauter. Doch wie ist es mit der Bereitschaft der Vermittler diesen Verbänden beizutreten, damit diese auch die wirtschaftliche Stärke und Größe bekommen? Immer noch ist ein Großteil der Vermittler (geschätzt zwischen 80 und 90 %) nicht in einem Berufsverband organisiert.

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