Neues Denken in der Altersvorsorgeberatung

Make a decision!Ein Ende der Niedrigzinsphase ist nicht in Sicht. Rendite ohne Risiko wird auf lange Sicht nicht mehr möglich sein. Anstelle des risikolosen Zinses tritt ein zinsloses Risiko. Ein neues Denken in der Altersvorsorgeberatung ist also dringend geboten.

In den Chefetagen der deutschen Lebensversicherer werden die Sorgenfalten immer tiefer. Grund: Die Überschüsse von Lebensversicherungen sinken rapide. Die durchschnittliche jährliche Rendite klassischer Lebensversicherungen mit einer Laufzeit von 30 Jahren lag bis vor kurzen noch bei 4,7 Prozent. Für die letzten 12 Jahre sank sie bereits auf 2,9 Prozent und für die Zukunft ist laut map-Report nur noch eine Rendite von 1,5 Prozent zu erwarten. Zehn Gesellschaften weisen für 2016 überhaupt keine Überschüsse mehr aus. Andere haben das Neugeschäft bereits eingestellt.

Leistungskürzungen durch die BaFin drohen

Ein wesentlicher Grund für die Absenkung der Überschüsse liegt an der Zinszusatzreserve, mit der die hohen Garantien von Bestandsverträgen subventioniert werden müssen. Vor allem Gesellschaften mit großen Beständen älterer klassischer Policen sind damit belastet. Allein in den Jahren 2011 bis 2014 mussten die Lebensversicherer mehr als 20 Milliarden Euro zurücklegen.

Auf Dauer werden nicht mehr alle Lebensversicherer in der Lage sein, Reserven im benötigten Umfang zu bilden. In diesen Fällen kann die BaFin von den Möglichkeiten des neuen § 314 VAG (ehemals § 89 VAG) Gebrauch machen. Danach kann die BaFin zum Schutz der Gesellschaften Rückkäufe und Ablaufleistungen herabsetzen, Auszahlungen zeitlich aussetzen und dennoch die Kunden zur Weiterzahlung ihrer Beiträge in voller Höhe verpflichten. Davon betroffen können auch garantierte Leistungen und Fondspolicen sein.

Neues Denken ist angesagt

Wie sollen Berater mit dieser schwierigen Situation umgehen?  Zu empfehlen ist folgende Vorgehensweise in der Beratung:

  • Rentabilität bestehender Policen überprüfen
  • Kosten konsequent reduzieren
  • Mehr Risiko wagen

Allein mit einer Kostenreduktion und einem Umstieg auf Nettoprodukte können Berater ihren Kunden einen Renditevorteil von zwei bis drei Prozentpunkte pro Jahr verschaffen. Auch Versicherungsmakler (§34d GewO) und Fondsvermittler (§34f GewO) haben die Möglichkeit, Nettoprodukte anzubieten. Die ergänzende Empfehlung, auf Garantien zu verzichten und mehr Risiko zu wagen, gilt für alle Kunden, solange sie ihren Vermögensaufbau langfristig und in monatlichen Raten vollziehen.

Seminar „Honorarberatung im dualen con.fee Modell“

Tiefergehende Informationen bietet die con.fee AG im Rahmen eines Einführungsseminars zur Honorarberatung an. In diesem Seminar erfahren die Teilnehmer, warum und wie sie mit Honorar besser beraten und welche Vorteile Nettoprodukte für Berater und Kunden bieten. Behandelt werden Argumente, Möglichkeiten und die praktische Umsetzung der Honorarberatung. Im dualen Modell der con.fee kann die Beratung sowohl auf Honorarbasis als auch auf Provisionsbasis angeboten werden.

Folgende Themen werden behandelt:

  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Honorarberatung
  • Offene und versteckte Kosten von Finanzprodukten
  • Monetäre und qualitative Vorteile der Honorarberatung
  • Investieren statt Spekulieren
  • Vergütungsmodelle
  • Beratungsansätze
  • Beratungsinstrumente
  • Beratungsprozess

Beim Eingehen einer Premium-Partnerschaft mit con.fee wird die Teilnahmegebühr in Höhe von 59 Euro rückerstattet. Anmeldungen sind möglich unter  „Einführungsseminar: Honorarberatung im dualen con.fee Modell“.

Kontakt:

con.fee AGDr. Walter Hubel
Dr. Walter Hubel
Hegelstraße 14
53177 Bonn

Tel: 0228 97147400
Fax: 0228 97147500
E-Mail: walter.hubel@confee.de
Web: http://www.confee.de