Warum eine ehrliche Fondspolice die Altersvorsorge retten kann

RenteAls zu teuer angeprangert und daher zur Altersvorsorge als ungeeignet abgestempelt:
Die Fondspolice. In der aktuellen Diskussion aber gänzlich unbeachtet sind die Nettotarife. Ihre niedrigen Kosten führen zu beträchtlichen Renditen.

Der Bundesverband der Finanz-Planer stempelte die fondsgebundene Lebensversicherung auf seiner Tagung Ende Mai als für die Altersvorsorge  ungeeignet ab. Unter anderem prangern die Finanz-Planer an, dass Kosten bei der Prognose von Ablaufleistungen unberücksichtigt bleiben und prognostizierte Ablaufleistungen künstlich erhöht werden. Die Finanz-Planer verkennen allerdings, dass es spezielle Nettotarife mit Renditevorteilen von bis über zwei Prozentpunkte pro Jahr gibt und dass Finanzberater mit entsprechenden Beratungstools sehr wohl die Streu vom Weizen trennen können.

Die Renditeerwartung neu abgeschlossener klassischer Lebens- und Rentenpolicen beträgt laut Expertenmeinung nur noch 1,5% pro Jahr. Nachhaltig wirkungsvolle neue Wege in der Altersvorsorgeberatung sind also dringend geboten. „Neue Klassik“-Produkte mit reduzierten Garantien versprechen überdurchschnittliche Renditen. Um diese Garantien zu sichern, muss allerdings der überwiegende Teil der Beiträge ebenfalls in unrentable Zinspapiere investiert werden. Kunden können daher allenfalls geringfügig bessere Ablaufleistungen erwarten als mit konventionellen Tarifen und gefährden damit ebenfalls ihre Altersversorgung.

Fondspolicen, die völlig auf Garantien verzichten, haben naturgemäß ein sehr viel größeres Renditepotential. Allerdings ist die Kritik, dass die von den Gesellschaften ausgewiesenen Ablaufleistungen oft geschönt sind, durchaus berechtigt. Zwar werden die Fondskosten bei der Berechnung der seit Anfang des Jahres in den Produktinformationsblättern geforderten Effektivkosten zumindest teilweise berücksichtigt. Bei der Prognose der Ablaufleistung bleiben sie jedoch in der Regel außen vor.

Es empfiehlt sich nachzurechnen, welche Kapitalzahlungen mit welchen Tarifen realistischer Weise zu erwarten sind. Für einen 35jährigen Kunden, der 32 Jahre einen Beitrag von 200 Euro investiert, kann mit einem Nettotarif im Vergleich zu einem Klassik-Tarif eine um fast 100 Prozent höhere Ablaufleistung erreichen. Natürlich muss er dabei berücksichtigen, dass es während der Laufzeit zu erheblichen Schwankungen kommen kann, die sich allerdings bei langen Laufzeiten durch den Cost Average-Effekt ins Positive wandeln. Der Berater muss also darauf achten, dass sein Produktanbieter in den letzten Jahren in gering volatile Anlagen umgeschichtet. Außerdem ist bei dem Vergleich zu bedenken, dass für die Nettopolice ein Beratungshonorar anfällt.

Auch der Vorteil gegenüber einem fondsgebundenen Provisionstarif ist erheblich. Diese Renditesteigerung basiert sowohl auf der Kostenminimierung des Policenmantels als auch auf die der Fonds. Anstelle eines üblicherweise empfohlenen aktiv gemanagten Fonds ist ein passives Modellportfolio deutlich kostengünstiger.

Fondspolice

Vergleichsrechnung verschiedener Fondspolicen-Tarife:
Fast hundert Prozent höhere Ablaufleistungen möglich.

 

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