Erneuter Betrugsversuch gegen VSAV e. V.

Betrug - KonzeptDie Methoden und Geschäftsmöglichkeiten, die sich durch das Internet und die sozialen Medien ergeben, sind gewaltig. Damit ist aber auch das Potential für Betrügereien entsprechend hoch. Bereits zum fünften Mal, innerhalb von knapp einem Jahr, sollte der VSAV e. V. das Opfer von Betrügereien im Wert von ca. 5.000 bis ca. 37.000 Euro werden: Insgesamt ging es um weit über 80.000 Euro.

Manche Betrügereien sind super raffiniert. Die meisten Betrüger aber gehen nach einem ganz simplen Schema vor, vor allem in der Internet-Kriminalität: Sie suchen im Internet nach Unternehmen, die in ihren Broschüren, PDF-Formularen oder Internetdokumenten, die eingescannte Unterschrift des Geschäftsführers oder Vorstands veröffentlicht haben. Diese kopiert der Betrüger auf einen Überweisungsträger; meist mit einem Empfängerkonto im Ausland. Dann wirft er den Überweisungsträger bei der Bank ein, die den Zahlvorgang in ihren automatisierten Prozessen, vermutlich in vielen Fällen auch durchführt.

Im Falle des VSAV e. V., durch die klare Absprache mit der Bank, verbunden mit deren Sicherheitsmaßnahmen, sind die Betrügereien schnell aufgefallen. Die Bank stoppte die Zahlungsvorgänge und informierte den VSAV umgehend.

„Wie kann man sich gegen solche Betrügereien schützen?“, haben wir unseren Netzwerkpartner, die CONAV Consulting GmbH & Co. KG, gefragt und nachfolgende Punkte als Antwort erhalten, die weder vollumfänglich, noch abschließend sind:

  1. Vereinbaren Sie mit Ihrer Bank klare Spielregeln und lassen Sie, wenn möglich, leicht fälschbare Methoden, wie Überweisungsträger, weg.
  2. Verwenden Sie bei PDFs und Dokumenten, die Sie im Internet bereitstellen, wenn möglich, keine Unterschrift oder stellen Sie diese nur für einen bestimmen Kreis zur Verfügung.
  3. Achten Sie darauf, dass Ihre eigenen Computersysteme gegen Hackerangriffe technisch geschützt sind, so dass man nicht an Ihre eingescannten Unterschriften kommt.
  4. Denken Sie bitte auch daran, dass die eigenen Mitarbeiter durch Unachtsamkeit oder bei Verärgerung, auch gezielt, Daten aus Ihrem intimsten Bereich weitergeben können und Ihnen damit Tür und Tor für weitere Schaden- und Betrugsfälle öffnen.
  5. Wichtig ist es, die Mitarbeiter klar anzuweisen, wie mit Dokumenten umzugehen ist und wie die Kommunikation mit vertraulichen Daten und Dokumenten stattfinden soll.
  6. Sichern Sie sich nicht nur rechtzeitig mit einer Cybercrime- und Hackerversicherung ab, die nicht nur die Schäden bezahlt, die Sie oder die Schadprogramme bei Dritten anrichten, sondern auch vor allem Ihren Eigenschaden im Unternehmen durch Betrug, Veruntreuung, gehackte Systeme, Virenbefall und andere mehr verursacht werden. Eine Einschätzung zu den Prämien und Deckungssummen finden Sie unter Hacker- und Vertrauensschadenschutz.
    Bei Fragen zu Versicherungslösungen, steht natürlich das Team der CONAV Consulting parat: 07138 810999-0 bzw. info@conav.de.
  7. Weitere Themen zu Ihrer Sicherheit, können Sie auch dem Handbuch des Netzwerkpartners CORPORATE TRUST Business Risk & crisis management GmbH, entnehmen.