Expertenwissen aus dem Bausteinkasten

Team of businesspeople build a new companyFinanzberatung besteht seit jeher aus unterschiedlichen Bausteinen. Die große Klammer dabei ist stets der Verbraucherschutz. In dieser Ausgabe des VSAV-Monitor beleuchten wir einige Bausteine für die Finanzberatung, mit denen sich Vermittler profilieren können. Nicht indem sie diese in ihr Leistungsportfolio aufnehmen, dazu bedarf es zu viel Expertenwissen. Vielmehr laden wir unsere Mitglieder im Sinne des Netzwerkens ein, zu prüfen, ob nicht Kooperationen mit Netzwerkpartnern passende Bausteine für eine bessere Kundenbetreuung darstellen können.

Wenn wir es schon immer wieder so stark betonen, dass Verbraucherschutz der beste Vermittlerschutz ist, dann kommen wir nicht an der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) vorbei. Geht es um die Durchsetzung von Leistungsansprüchen, haben die Versicherten oft einen schweren Stand. Die Möglichkeiten des Maklers, der einst die BU vermittelte, sind ebenfalls begrenzt. Wie in diesen Fällen Rat und Tat von Spezialisten nützen, zeigt der Beitrag „BU-Anerkennung nach nur sechs Tagen“ unseres neuen Netzwerkpartners, die Kanzlei Jöhnke & Reichow.

Der zweite Beitrag „Mit Leistungen von Drittanbietern Schadenquoten und Prämien senken“ von Lars Unger (Corporate Trust) greift ebenfalls dort ein, wo der Versicherungsschutz oftmals begrenzt ist. Was kann ein Unternehmen an der Stelle tun, wo die Deckung von Risiken für Mitarbeiter im Ausland endet? Ein klarer Fall für Assistance-Leistungen.

Der Beitrag von Herrn Assing: „Starke Argumente für die neue, betriebliche Arbeitsunfähigkeitsversicherung“ befasst sich ebenfalls mit der Zielgruppe der Selbständigen und Unternehmer. Mit der betrieblichen Arbeitsunfähigkeitsversicherung kann der Unternehmer seine Mitarbeiter, mit wenig Aufwand, an sich binden und ihnen im Falle einer längeren Krankheit den wirtschaftlichen Ausgleich zwischen dem Nettolohn und dem Krankengeld nach der sechsten Woche zur Verfügung stellen.

Sind Berater und Vermittler für die kommende Regulierung MIFID II gerüstet? Das fragt unser Netzwerkpartner, Dr. Alexander Milicevic, vom Verbund Estate Wealth und Estate Planning GmbH, in seinem Artikel „Margendruck mit Estate Planning abfedern“. Denn er meint, dass viele Berater und Vermittler durch MIFID II in Existenznöte geraten könnten, ein aktuelles Urteil scheint dies zu bestätigen.

Provision oder Honorar – ein besonderes Thema mit Verbraucherbezug. Bisher, so scheint es, sind alle Positionen dazu ausgetauscht. Aber jetzt bringt ein neues Modell wieder frischen Wind in die Diskussionen. In dem Beitrag „Die duale Altersvorsorge-Beratung“, zeigt unser neues Fördermitglied, die DRMM Maklermanagement AG, wie Altersvorsorge- und bAV-Berater beide Möglichkeiten kombinieren können.

Seit Jahren ist für viele Unternehmer, die an nationalen Ausschreibungen und in internationalen Geschäften tätig sind, die ISO 9001 ein fester Standard. Was sich bei diesen nun ändert, entnehmen Sie dem Beitrag: „Neue Normen – neue Chancen“ unseres Netzwerkpartners, Herr Michael Bareis, von Bareis Managementsysteme GmbH & Co. KG. Die Erweiterung der ISO 9001 auf die 2015er Version bringt auch Unternehmen, die Risikomanagementlösungen anbieten, wie die CONAV Consulting mit der Risiko- und Haftungsexpertise, mit ins Spiel. Ein Zusammenspiel zwischen Zertifizierern und Risikomanagern, wie es schon erfolgreich zwischen Herrn Bareis und der CONAV Consulting funktioniert, kann auch für andere Zertifizierer ein interessantes Modell sein.

Und dann stehen wieder Termine an. Neben den con.fee Realwerttagen, an denen Sie sich jetzt noch kurzfristig anmelden können, findet auch dieses Jahr wieder die größte und aus unserer Sicht sinnvollste Messe für Versicherungsvermittler und Finanzdienstleister in Dortmund statt. Herr Barth freut sich schon auf den regen Austausch mit vielen Mitgliedern, langjährigen Branchenbegleitern und Marktteilnehmern auf der diesjährigen DKM.

Herzliche Grüße

Ulrike und Ralf Barth
Ihr
Ralf Werner Barth
Vorstandsvorsitzender
Ihre
Ulrike Barth
Vorstand