Was Beratern bei der Weiterbildung wichtig ist

Fotolia_86631871_XS © Coloures-pic - Fotolia.comMit einer Online-Umfrage haben das CAMPUS INSTITUT und Wolters Kluwer vor kurzem 230 Unternehmensmitarbeiter mit direktem Kundenkontakt danach befragt, welchen Einfluss die Digitalisierung auf ihre Arbeit hat. Bei der Weiterbildung zählt für Versicherungsmakler vor allem die Aktualität des Themas. Die Frage, ob es ein Online- oder Offline-Angebot ist, spielt dagegen eine untergeordnete Rolle.

Der persönliche Kontakt mit den Kunden über ein Telefonat oder das direkte Gespräch ist für Finanzberater und –Vermittler nach wie vor ein besonders wichtiger Kommunikationsweg – trotz der weiten Verbreitung, die die E-Mail mittlerweile hat. Dieses Fazit hatten wir im vergangenen VSAV-Monitor herausgearbeitet: „Kundenkommunikation: Der direkte Kontakt bleibt unverzichtbar“ . Wie aber verhält es sich auf einem anderen für Vermittler so wichtigen Gebiet, nämlich bei der Weiterbildung?

Zwar ist für 91 Prozent die Aktualität des Themas der wichtigste Grund, eine Weiterbildung zu buchen. An zweiter Stelle stehen aber der persönliche Austausch mit den anderen Teilnehmern und der persönliche Kontakt zum Referenten (53 Prozent).

Für 52 Prozent der Befragten war es wichtig, dass die Veranstaltung einen anerkannten Referenten aufweisen konnte. Der Preis oder die geringe Anfahrt waren dagegen nur für jeweils rund ein Drittel wichtige Kriterien bei der Entscheidung für eine Weiterbildung. Das mögliche Sammeln von Weiterbildungspunkten spielte eine untergeordnete Rolle.

Einmal pro Monat oder mehr
Gut die Hälfte der Befragten gab an, dass sie sich mindestens einmal pro Monat fortbilden, ein Drittel belegt mindestens einmal pro Quartal eine Fortbildung und elf Prozent gehen wenigstens einmal pro Jahr zu einer Weiterbildung.

Der Kommunikationskanal ist dabei von untergeordneter Bedeutung – jeweils rund die Hälfte bevorzugt Online- und Offline-Veranstaltungen. Bei Webinaren und Ähnlichem ist die Spannweite allerdings größer als bei Präsenz-Seminaren und Messeveranstaltungen. Fast 45 Prozent gaben an, häufig an Online-Veranstaltungen teilzunehmen. Gut drei Prozent haben dagegen in dieser Hinsicht noch nie Erfahrungen gesammelt, während rund drei Viertel oft oder selten Offline-Veranstaltungen besuchten. 27 Prozent sind nach eigenen Angaben häufig bei Veranstaltungen vor Ort – nur knapp zwei Prozent legen auf Veranstaltungen, wo sie sich persönlich mit anderen Teilnehmern treffen, keinen Wert.

Die Struktur der befragten Zielgruppe setze sich wie folgt zusammen: 25 Prozent der Befragten gaben an, angestellt zu sein, 75 Prozent waren selbstständig und dabei überwiegend als Makler zugelassen, wobei 86 Prozent der Teilnehmer Männer waren. Etwa die Hälfte der Befragten gehörte zur Altersgruppe 50 Jahre und älter, 40 Prozent lagen altersmäßig zwischen 36 und 50 Jahren. 60 Prozent arbeiteten in einem Unternehmen, das bis zu fünf Mitarbeiter hat, bei 27 Prozent waren es mehr als 20 Beschäftigte.

Der folgende dritte Beitrag (erscheint in der Februar-Ausgabe des VSAV-Monitor) stellt die Antworten zum Themenblock „Mediennutzung“ vor.
Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage “Online und offline im Kundenkontakt?” können Interessierte per E-Mail beim CAMPUS INSTITUT (info@campus-institut.de) abfragen.

 

Kontakt:
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CAMPUS INSTITUT
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