Strahlen stressen

Infrared thermovision image showing heat in the officeJeder Mensch ist elektrosensibel. Elektromagnetische Strahlung wirkt sich immer auf biologische Prozesse aus. Mit teilweise erheblichen Folgen auf die Gesundheit.

Es liegt auf dem Nachtschränkchen, steckt in der Brusttasche, es ist immer nah: Handys und Smartphones sind fester Bestandteil unseres Lebens, ein Lifestyle-Produkt. Dass diese kleinen Technik-Wunder Strahlen aussenden, ist bekannt. Das Wort „Elektrosmog“ aber verdrängen die meisten Verbraucher lieber. Weil es so einfach ist: Strahlen schmecken nicht, riechen nicht, und nur ganz feine Ohren können starke Schwingungen zuweilen hören.

Strahlen, die von Smartphones, Tablets oder Routern ausgehen, setzen die menschlichen Zellen zum einen gehörig unter Stress. Zum anderen bilden sie zusammen mit anderen Umweltgiften einen gesundheitsschädlichen Cocktail für den Körper. Sie können sogar zu chronischen Entzündungen führen.

Wie kommt es zu Strahlungs-Stress in Zellen?

„Jede der Billionen Zellen in unserem Körper ist angewiesen auf eine mehr oder weniger konstante elektrische Zellspannung“, betont der Umweltmediziner Dr. Harald Banzhaf. Dadurch „funken“ Zellen über Frequenzen im Mikrowellenbereich und gerade in diesem Frequenzbereich strahlen der Mobilfunk, WLAN & Co. wesentlich stärker, als es unsere Zellen von der natürlichen Umgebung gewohnt sind. Das führt zu Zellstress, der im Körper Entzündungen auslöst, da so mehr freie Radikale im Körper freigesetzt werden als neutralisiert werden können. Kopfschmerzen, Schlafstörungen, die Entwicklung von Krebs und eine Beschleunigung des Alterungsprozesses können die Folge sein. Sogar Einfluss auf die Fruchtbarkeit und die DNA ist möglich.

Offizielle Grenzwerte ohne Aussagekraft

Nun legt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) fest, wie viel Strahlung von einem Smartphone oder einem anderen Gerät ausgehen darf, ohne die Gesundheit des Menschen zu beeinträchtigen. Aber unter Experten sind diese Grenzen für die so genannten SAR-Werte umstritten. Selbst elektromagnetische Strahlung, die um das Tausendfache unterhalb der Grenzwerte und Normwerte von Mobilfunk, WLAN & Co liegt, erzeugt oxidativen Zellstress. Das stellte eine internationale Forschergruppe um Richard Funk und Thomas Monsees von der technischen Universität Dresden fest. Bereits nach weniger als fünf Minuten kann WLAN Strahlung zu außerplanmäßigen Reaktionen an der Zellmembran führen. Hinzu kommt, dass der gesetzliche Grenzwert für elektromagnetische Strahlung um das 60.000-fache über dem Wert liegt, der die biologischen Prozesse in der Zelle beeinflussen kann, wie die Forschergruppe nachwies.

Zudem berücksichtigt das BfS bei der Festlegung der Grenzwerte immer nur einzelne Frequenzen, nicht aber die geballte Auswirkung von Handystrahlung, WLAN und Elektrosmog im Zusammenspiel.

Wie setzt Handystrahlung Umweltgifte im Körper frei?

Neben den Auswirkungen der Handy-Strahlung auf die Zellaktivitäten setzt sie auch Umweltgifte im Körper frei. Studien zeigen beispielsweise, dass durch sie das Quecksilber aus Amalgam-Zahnfüllungen schneller in den Körper gelangt. Eine solche Quecksilberbelastung kann die Entstehung einer Schilddrüsenunterfunktion stark fördern. Auch Alzheimer bringen Mediziner mit Quecksilberbelastungen in Verbindung.

Abgesehen von dem Lösen von Quecksilber aus Amalgamfüllungen, zeigen Studien, dass die Handynutzung auch bei wenig Telefonieren zu einer Veränderung das TSH-Spiegels (er zeigt an, wenn das TSH-Level des Schilddrüsenhormons aus dem Gleichgewicht ist) führt und dadurch eine weitere Voraussetzung für eine Schilddrüsenfehlfunktion schaffen kann.

Wenn das Immunsystem durch elektromagnetische Strahlung vorbelastet ist und der Körper noch mit Umweltgiften wie Blei, Cadmium und Quecksilber kämpfen muss, fördert das die Bildung von Krankheiten.

Übersicht von allen Quellen, die in einem typischen Haushalt auf die Bewohner einstrahlen

 

Wie können Menschen sich vor Strahlen schützen?

Wenn Menschen mit unspezifischen Symptomen wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Übelkeit zum Arzt gehen, wird dieser womöglich gleich einen DECT- oder WLAN Verzicht als Maßnahme zur Besserung „verschreiben“. Das kommt aber eher selten vor, da viele Ärzte in diesem Thema noch wenig geschult sind.

Aber wegen zunehmender Diagnosen dieser Art hat die Weltgesundheitsorganisation WHO „Elektrohypersensibilität“ inzwischen als Krankheitsbild in ihre internationale Klassifikation für Krankheiten aufgenommen.

Auch hat die Europäische Akademie für Umweltmedizin einen Leitfaden zur Prävention, Diagnostik und Therapie von Beschwerden und Krankheiten, die auf negativen Auswirkungen elektromagnetische Strahlung zurückzuführen sind, veröffentlicht.

Der Inhalt dieses Leitfadens soll in Zukunft auch zum Standardwissen für die Ausbildung und tägliche Praxis von Ärzten werden.

Die ärztliche Empfehlung nach Elektrosmog-Verzicht wäre aber eh wenig hilfreich. Denn Elektrosmog lässt sich nicht einfach abstellen, er ist überall. Nur wo der Mensch selbst Einfluss nehmen kann, in den eigenen vier Wänden oder im Auto, kann er Strahlungseinflüsse reduzieren. Zum Beispiel, indem er das Tablet aus dem Schlafzimmer verdammt oder das Smartphone nicht nah am Herzen trägt.

Vor dem Dauerbeschuss elektromagnetischer Strahlung im Büro, genauer ihrer zellbiologisch relevanten Auswirkung, schützen aber auch kleine Geräte, die die Strahlung quasi so harmonisieren, dass die Stärke der Strahlung zwar erhalten bleibt, aber ihre Stresswirkung auf die Zelle verliert. Diese so genannten memonizer sind zellbiologisch getestet und vergleichsweise günstig im Internet erhältlich.

 

Kontakt:
Bild Markus Kohl
Markus Kohl
Alfred-Delp-Str.19
64658 Fürth

Telefonat: 06253 8064380
Mobil: 0172 9661920
E-Mail: info@kohl-umwelttechnik.de
Web: www.kohl-bionic.de