Der Verkauf zur Lösung der unternehmerischen Nachfolge

SchlüsselübergabeDie erfolgreiche Suche nach dem geeigneten Nachfolger gehörte schon immer zu den größten unternehmerischen Herausforderungen. Sie wird zusehends schwieriger, da einer steigenden Zahl von abzugebenden Unternehmen eine stetig sinkende Bereitschaft zur Übernahme unternehmerischer Verantwortung gegenübersteht. Die Übergabe innerhalb der Familie nimmt überproportional ab, der Verkauf an einen Dritten wird immer wichtiger. Richtig vorbereitet und durchgeführt bietet dies allen Beteiligten erhebliche Chancen.

Der inhabergeführte Mittelstand als das Rückgrat der deutschen Wirtschaft gerät ins Wanken. Neben der allgegenwärtigen Diskussion um den Fachkräftemangel fehlt es zusehends auch an den Köpfen, die insbesondere kleinere Unternehmen in die Zukunft führen. Aufgrund der demographischen Entwicklung kommen in den nächsten zehn Jahren immer mehr Unternehmer in das Rentenalter, während allein schon die reine Zahl potentieller Nachfolger um etwa ein Drittel gesunken ist. Die Übergabe innerhalb der Familie wird dabei zusehends problematischer, weil die Bereitschaft, in die Fußstapfen der Eltern zu treten, stetig abnimmt. So lassen sich beispielsweise andere Wertvorstellungen (Stichwort „Work-Life-Balance“) nur schwer mit den Anforderungen an die aktive Rolle im eigenen Unternehmen verbinden. Die Diskussion um die Erbschaftsteuer und die damit verbundene Belastung der jüngeren Generation tut ihr Übriges. Verantwortungsbewusste Unternehmer kommen nicht umhin, den Verkauf ihres Lebenswerkes als ernsthafte Option für die Nachfolge in Erwägung zu ziehen.

Intensive Vorbereitung als Erfolgsfaktor

Der Verkauf des Lebenswerkes ist für den Unternehmer in vielerlei Hinsicht ein komplexes Unterfangen, mit dem er die Weichen für den dritten Lebensabschnitt stellt. Je umfassender dieser Schritt vorbereitet wird, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Umsetzung. Dabei sind die unterschiedlichsten Aspekte zu beleuchten:

  • Wie stellt sich das Leben des Unternehmers künftig dar? Wie tragen Familie und Umfeld die Übergabe des Lebenswerkes mit?
  • Wie sehen die persönliche Finanzsituation und die Altersvorsorge aus? Wird ein bestimmter Kaufpreis zur Sicherung der Existenz benötigt? Welche Anlagestrategie soll verfolgt werden?
  • Welche steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten? Sind gegebenenfalls vorbereitende Maßnahmen mit der Wahrung bestimmter Fristen notwendig?
  • Wie ist das Unternehmen aufgestellt? Sind Produkte und Märke zukunftsfähig, gibt es eine gute zweite Ebene und ist das Unternehmen vom Unternehmer unabhängig? Gibt es noch Optimierungspotential hinsichtlich des Ertrages, besteht gegebenenfalls ein Investitionsstau? Ist das Unternehmen überhaupt verkaufsfähig?
  • Was soll mit dem Verkauf (neben einem Kaufpreis) erreicht werden, wer ist der geeignete Käufer? Soll das Unternehmen möglichst unabhängig bleiben und so ein maximaler Erhalt der Arbeitsplätze wahrscheinlich sein? Braucht das Unternehmen einen Partner aus der Branche, wenn der Unternehmer ausscheidet?

Zur Lösung dieser Fragestellung wird die Expertise aus den unterschiedlichsten Beratungsfeldern benötigt und kann, je nach Komplexität und durchzuführenden Maßnahmen, einige Jahre in Anspruch nehmen. Dies ist für den Unternehmer in der Regel alleine nicht steuerbar, insbesondere wenn er noch aktiv in das Tagesgeschäft eingebunden ist.

Die Wahl der richtigen Partner ist entscheidend

Für die Verkaufsstrategie und die Auswahl und Koordination der jeweils benötigten Berater empfiehlt sich ein entsprechend erfahrener Transaktionsberater, der die Umsetzung des Verkaufs verantwortet. So kann sichergestellt werden, dass alle für den Verkauf relevanten Informationen den Transaktionsberater erreichen und laufend die Umsetzbarkeit des Verkaufs geprüft wird.

Insbesondere der Verkauf an eine Privatperson, die wie der ausscheidende Unternehmer als aktiver Verantwortlicher die Geschicke des Unternehmens weiter bestimmt, stellt an den Transaktionsberater besondere Anforderungen. Neben der Prüfung der finanziellen und fachlichen Fähigkeit ist das Augenmerk auf die „Soft-Skills“ und menschlichen Eigenschaften des Kaufinteressenten zu richten, um den Verkauf wirklich erfolgreich zu gestalten.

 

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Dirk Sachse
Gesellschafter Geschäftsführer
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